Damit fing alles an: mit der Legende selbst, Michael Jordan. Durch seinen Deal mit Nike und die Popularität um ihn herum entstand die Marke Air Jordan, auch Jordan genannt.
1984 begann Jordan, im Nike Air Ship Basketball zu spielen. Dieser Schuh entsprach jedoch nicht den Richtlinien der NBA, denn er verstieß gegen die 51-Prozent-Regel. Diese besagte, dass der Schuh zu mindestens 51 % weiß sein musste. Jordan kümmerte sich jedoch wenig darum und trug die Basketballschuhe trotzdem bei seinen Spielen, was zu einer Strafe von NBA-Commissioner David Stern von sage und schreibe 5.000 $ pro Spiel führte. Weil Jordan die Schuhe offiziell nicht tragen durfte, wurden sie immer beliebter, unter anderem durch Werbespots und Werbekampagnen. Damit Jordan diese Strafen nicht mehr bekam, führte Nike den Air Jordan 1 1984 ein. Die damals herausgebrachte Farbe war der ikonische Chicago-Colorway, zusammen mit dem Black Toe. Beide Schuhe haben sowohl rote als auch schwarze Farben im Design, die für die Chicago Bulls stehen.
Der Chicago-Colorway ist über die Jahre zu einer der begehrtesten Versionen des Air Jordan 1 geworden und ist jedes Mal im Nu ausverkauft. Der klassische Chicago-Colorway ist leider nur 1985, 1994, 2013 und 2015 erschienen. Das hat zur Folge, dass die Nachfrage nach diesen Jordan Schuhen viel größer ist als das Angebot. Deshalb werden auf dem Zweitmarkt Hunderte Euro für ein neues oder sogar gebrauchtes Paar verlangt.

Zum Glück ist es nicht beim Air Jordan 1 geblieben, und es wurden Dutzende Jordan Basketballschuhe hergestellt. Der Air Jordan 1 wurde von Peter Moore entworfen, aber auch die Modelle, die Tinker Hatfield entworfen hat, sind auf jeden Fall erwähnenswert. Tinker hat nämlich viele Jordans entworfen, darunter den Air Jordan 3 bis 7. Viele dieser Modelle wurden im Laufe der Jahre in verschiedenen Farben neu aufgelegt.
Damals waren diese Air Jordan Basketballschuhe für ihre Leistung und ihren Look bekannt. Außerdem wollte damals jeder genauso fliegen und dunken wie Michael Jordan selbst. Die Beliebtheit stieg durch die Werbespots für die Air Jordan Schuhe, denken Sie zum Beispiel an den Werbespot mit Spike Lee „It’s gotta be the shoes“, in dem der Air Jordan 5 beworben wurde.
Viele dieser Jordan Schuhe trug Jordan bei seinen Basketballspielen. Sein allererster Basketballschuh war der Air Jordan 1. Der letzte Schuh, in dem Jordan selbst gespielt hat, war der Air Jordan 14 in Schwarz-Rot. Dieser Jordan Schuh wurde später als Air Jordan 14 „Last Shot“ bezeichnet, in dem Michael Jordan seine letzten Minuten auf dem Basketballfeld spielte und seine letzten Würfe in der NBA traf. Nachdem Jordan mit dem Profibasketball aufgehört hatte, wurden seine Jordan Schuhe nicht weniger beliebt. Der gute Mann hat mit den Chicago Bulls 6 NBA Championships gewonnen und wird von den meisten Menschen zum besten Basketballspieler aller Zeiten gekürt. Das ist auch der Grund, warum Jordan Brand weltweit eine der beliebtesten Marken ist, sowohl bei Basketballspielern als auch bei Menschen, die kein Basketball spielen.

Allerdings sind die echten Air Jordans in Sachen Technik und Dämpfung veraltet. So sieht man den Air Jordan 1 bis 7 kaum auf dem Basketballfeld. Wo Sie diese wunderschönen Jordan Schuhe aber sehen, ist auf der Straße und an den Seitenlinien des Basketballfelds. Denn so beliebt die Schuhe auf dem Spielfeld auch waren, als Casual Wear sind sie noch beliebter. Der beliebteste Schuh bleibt der Air Jordan 1: Dieses klassische hohe Modell ist im Vergleich zu seiner Jordan Familie etwas eleganter und weniger klobig als andere Jordan Schuhe.
Heute gibt es den Air Jordan 1 in allen möglichen Farben und Größen, für Damen, Herren und Kinder. Ein weiterer Grund, warum nicht nur der Jordan 1, sondern auch die anderen Retros so beliebt sind, sind die Kooperationen, die Jordan mit anderen Menschen und Marken eingeht. Denken Sie zum Beispiel an den Air Jordan 1 in Zusammenarbeit mit Travis Scott und den Air Jordan 4 in Levi’s Denim. Durch diese Kooperationen werden Fans beider Marken und Personen von diesen Jordan Schuhen angezogen, wodurch die Beliebtheit sowohl von Jordan als auch von der Marke oder Person steigt, mit der zusammengearbeitet wird.




